Biken in den Alpen ist immer ein Abenteuer. Das liegt nicht zuletzt an der rauen Natur. Sie kann faszinieren, birgt aber auch manches Risiko in sich.
Nach Unwettern können zum Beispiel Wege fast unpassierbar sein. Steine rollen auf den Weg und Bäume versperren die Durchfahrt. Manchmal führen die Strecken auch durch Steilgelände, wo Absturzgefahr besteht. Abgesichert sind solche Stellen kaum. Deshalb empfiehlt es sich, auf Touren stets mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren und sein Können nicht zu überschätzen. Zur eigenen Sicherheit sollte man auch einen Helm tragen. Der tägliche Check der Klingel, des Lichts und der Bremsen sollte selbstverständlich sein.
Für Mountainbike-Touren in Tirol gibt es einen besonderen Tipp:
Die Strecken in Tirol sind einheitlich beschildert, die Klassifizierung orientiert sich an der für Skipisten. Ausschlaggebend für die Einstufung in blaue (leicht), rote (mittelschwierig) und schwarze (schwierig) Strecken sind das Höhenprofil und der Wegzustand.
Informationen über Streckenlänge, Höhenunterschied, Fahrzeit und Schwierigkeitsgrad der Route finden Mountainbiker auch auf den Ausgangstafeln zu Beginn jeder Route. Dort ist auch das Höhenprofil der Route und eine detaillierte Streckenbeschreibung festgehalten. Der Streckenverlauf ist durch Richtungspfeile gekennzeichnet.